Warum mechanische Klassenzimmerlüftung?
Last modified
2009-01-27 17:28
Mechanische Klassenzimmerlüftungen (mit Wärmerrückgewinnung) sind sowohl aus dem Anspruch einer lerngerechten Umgebung (ausreichende Luftqualität), als auch aus dem Ansatz der Energieeinsparung bei Kindergärten und Schulen unentbehrlich.
Ein direkter Zusammenhang von mechanischen Klassenzimmerlüftungen mit den Ergebnissen der Pisa-Studie (bzw. der größeren Verbreitung von mechanischen Lüftungsanlagen in den nordischen Ländern) lässt sich sicher nur schwer darstellen. Dass gesunde, frische Luft aber eine wesentliche Grundbedingung für einen sehr guten Lernerfolg darstellt, steht außer Zweifel.
Zahlreiche Untersuchungen bzw. Messungen in Österreich, Deutschland und der Schweiz an Schulen ohne Lüftungsanlagen zeigen, dass die Luftqualität meist schon nach ca. 10 bis 15 Minuten drastisch sinkt. Besonders die CO2-Werte sind in den Klassenzimmern nicht mehr lerngerecht, d.h. sie liegen über 1.500 ppm. Spitzenwerte, die auch deutlich über die maximale Arbeitsplatzkonzentration von 5.000 ppm hinausgehen, sind keine Seltenheit.
Wie bei Wohngebäuden stellt die Lüftungsanlage derzeit eine „Zusatzausstattung“ dar, die noch mit vielen Imageproblemen zu kämpfen hat. Letztendlich ist aber aufgrund der Belegungsdichte im Schulbereich eine kontrollierte Lüftung noch wichtiger als im Wohnungsbereich.
Auch in Schulen mit durchschnittlichem Dämmstandard sind die Lüftungsverluste normalerweise deutlich höher als die Transmissionsverluste. Ein vermehrtes Augenmerk auf die Lüftungsverluste und deren Reduktion durch Wärmerückgewinnung ist daher auch von der wirtschaftlichen Optimierungsstrategie für ein Schulgebäude von besonderer Bedeutung.
Klassenzimmerlüftungen sind derzeit in Mitteleuropa noch kein Standard. Die heute verwendeten Lösungen in Österreich leiten sich entweder aus dem Wohnraumlüftungsbereich (dezentrale Lösungen) oder aus dem Bürogebäude- bzw. Seminarraumbereich (zentrale Lösungen) ab. Klassenzimmerlüftungen benötigen jedoch aufgrund ihrer besonderen Nutzung spezielle Adaptionen (Luftführung, Luftmengenregelung, Schalloptimierung,…), um ihre vollen Vorteile zur Geltung zu bringen.
Vorteile von mechanischen Klassenzimmerlüftungen:
Demgegenüber stehen die notwendigen Investitions- bzw. Betriebskosten, wobei die laufenden Betriebskosten (z.B. Wartung, Filterkosten, Strom) normalerweise durch die Energieersparnis kompensiert werden. Der Lernerfolg bzw. die Effizienz der Wissensvermittlung bedarf daher im Grunde einer einmaligen Investition, die bei ca. € 5.000,-- pro Klasse liegt. Ein Betrag den uns unsere Kinder Wert sein sollten. Denn bei bis zu 5.000 ppm CO2-Gehalt, wie sie in Schulen ohne Lüftungsanlage gemessen wurden, ist lernen nicht wirklich möglich. (Sehr gute Luftqualität hat max. 800 ppm CO2, Pettenkofergrenze 1.000 ppm CO2).
Aus diesem Grunde sollte es in Zukunft eine neue bzw. sanierte Schule ohne Lüftungsanlage gar nicht mehr geben dürfen. Einige sehr gute Beispiele zeigen schon heute das „Schulhaus der Zukunft“ (siehe Links und Downloads). Damit es nicht bei diesen einigen wenigen, guten Beispielen bleibt, bzw. kein falsches Bild durch einzelne, nicht so gelungene Beispiele entsteht, wurden die 61 Qualitätskriterien bzw. der Planungsleitfaden für Klassenzimmerlüftungen erarbeitet.
Ein direkter Zusammenhang von mechanischen Klassenzimmerlüftungen mit den Ergebnissen der Pisa-Studie (bzw. der größeren Verbreitung von mechanischen Lüftungsanlagen in den nordischen Ländern) lässt sich sicher nur schwer darstellen. Dass gesunde, frische Luft aber eine wesentliche Grundbedingung für einen sehr guten Lernerfolg darstellt, steht außer Zweifel.
Zahlreiche Untersuchungen bzw. Messungen in Österreich, Deutschland und der Schweiz an Schulen ohne Lüftungsanlagen zeigen, dass die Luftqualität meist schon nach ca. 10 bis 15 Minuten drastisch sinkt. Besonders die CO2-Werte sind in den Klassenzimmern nicht mehr lerngerecht, d.h. sie liegen über 1.500 ppm. Spitzenwerte, die auch deutlich über die maximale Arbeitsplatzkonzentration von 5.000 ppm hinausgehen, sind keine Seltenheit.
Wie bei Wohngebäuden stellt die Lüftungsanlage derzeit eine „Zusatzausstattung“ dar, die noch mit vielen Imageproblemen zu kämpfen hat. Letztendlich ist aber aufgrund der Belegungsdichte im Schulbereich eine kontrollierte Lüftung noch wichtiger als im Wohnungsbereich.
Auch in Schulen mit durchschnittlichem Dämmstandard sind die Lüftungsverluste normalerweise deutlich höher als die Transmissionsverluste. Ein vermehrtes Augenmerk auf die Lüftungsverluste und deren Reduktion durch Wärmerückgewinnung ist daher auch von der wirtschaftlichen Optimierungsstrategie für ein Schulgebäude von besonderer Bedeutung.
Klassenzimmerlüftungen sind derzeit in Mitteleuropa noch kein Standard. Die heute verwendeten Lösungen in Österreich leiten sich entweder aus dem Wohnraumlüftungsbereich (dezentrale Lösungen) oder aus dem Bürogebäude- bzw. Seminarraumbereich (zentrale Lösungen) ab. Klassenzimmerlüftungen benötigen jedoch aufgrund ihrer besonderen Nutzung spezielle Adaptionen (Luftführung, Luftmengenregelung, Schalloptimierung,…), um ihre vollen Vorteile zur Geltung zu bringen.
Vorteile von mechanischen Klassenzimmerlüftungen:
- optimale Lehr- und Lernbedingungen durch ausreichende Frischluft (geringer CO2-Gehalt)
- gesicherte Abfuhr von Schadstoffen (Böden, Möbel, Farbstifte,...)
- Keine Schallbelastung bzw. Ablenkung von außen - Fenster können während des Unterrichts geschlossen bleiben
- Energieersparnis durch Wärmerückgewinnung
- Vermeidung von Bauschäden (kein Schimmel)
- Aktive Nachtkühlung möglich
- Zeitersparnis für HausmeisterIn (sind alle Fenster geschlossen?)
- …..
Demgegenüber stehen die notwendigen Investitions- bzw. Betriebskosten, wobei die laufenden Betriebskosten (z.B. Wartung, Filterkosten, Strom) normalerweise durch die Energieersparnis kompensiert werden. Der Lernerfolg bzw. die Effizienz der Wissensvermittlung bedarf daher im Grunde einer einmaligen Investition, die bei ca. € 5.000,-- pro Klasse liegt. Ein Betrag den uns unsere Kinder Wert sein sollten. Denn bei bis zu 5.000 ppm CO2-Gehalt, wie sie in Schulen ohne Lüftungsanlage gemessen wurden, ist lernen nicht wirklich möglich. (Sehr gute Luftqualität hat max. 800 ppm CO2, Pettenkofergrenze 1.000 ppm CO2).
Aus diesem Grunde sollte es in Zukunft eine neue bzw. sanierte Schule ohne Lüftungsanlage gar nicht mehr geben dürfen. Einige sehr gute Beispiele zeigen schon heute das „Schulhaus der Zukunft“ (siehe Links und Downloads). Damit es nicht bei diesen einigen wenigen, guten Beispielen bleibt, bzw. kein falsches Bild durch einzelne, nicht so gelungene Beispiele entsteht, wurden die 61 Qualitätskriterien bzw. der Planungsleitfaden für Klassenzimmerlüftungen erarbeitet.